Wobbler

Wobbler sind künstliche Köder, meistens aus Holz oder Kunststoff, zum Angeln von Raubfischen. Diese sind entweder in einem Stück oder aber auch zwei- oder dreigeteilt und mit mindestens zwei Drillingshaken versehen.
Das Ziel ist es, möglichst originalgetreu einen Fisch zu imitieren. Dabei gibt es von Wobbler zu Wobbler auch sehr große Unterschiede.
Sie sind entweder schwimmend, schwebend oder sinkend und haben eine Tauchschaufel am Vorderteil. Welche Art man verwendet, sollte nach verschiedenen Kriterien, wie Wassertiefe, Fischarten und Wasserbeschaffenheit entschieden werden.

Moderne Wobbler (z.B. Rapala oder Zalt) sind mit Metallkügelchen ausgestattet, um nicht nur optisch sondern auch akustisch auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt sie in Größen von bis zu knapp 30 cm, wobei folgende Faustregel gilt: "Je größer, desto tiefer".

In der Regel ist es erfolgversprechender, wenn man den Köder nicht nur monoton einholt, sondern ihn mit einigen Rutenschlägen zum Leben erweckt oder wie einen Jerkbait führt. Auch mit "Stop and Go" war schon so mancher Angler erfolgreich. Außerdem sind die künstlichen Köder erste Wahl für Schleppangeln.

Der erste Wobbler wurde 1936 vom Finnen Lauri Rapala gegründet und die Firma Rapala ist noch heute Marktführer. Sie wirbt mit dem Slogan, dass mit keinem anderen Kunstköder mehr Fische gefangen wurden. Weitere bekannte Marken sind Salmo, Zalt, MannŽs, Bomber und Storm.

Fazit: Im Gegensatz zum Spinner wackeln die Wobbler eher gemütlich (engl. to wobble = wackeln) und sind um einiges teurer. Auch ist es für Anfänger oft leichter, mit Spinnern zu fischen, da diese universeller einsetzbar und leichter zu handlen sind. Allerdings zieht ein Wobbler einen Raubfisch besser an, als ein Spinner und man hat mehr Eingriffsmöglichkeiten und deshalb auch bessere Chancen, erfolgreich zu sein.



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