Forelle

Die Forelle (Salmo trutta) gehört zur Familie der Forellenfische (Salmonidae), auch Salmoniden, Lachs- oder Edelfische genannt. Zu den Salmoniden gehören z.B. auch Lachse, Renken und Äschen. Sie leben in kühlen und sauerstoffreichen Gewässern und sind ausschließlich in der nördlichen Erdhalbkugel zu finden. Außer dem Lachs und der Meerforelle leben dabei alle im Süßwasser. Ein Kennzeichen der Forellenfische ist ihre Fettflosse zwischen der Rücken- und der Schwanzflosse. Es gibt viele regionale Formen, welche sich im Verhalten, der Färbung und auch am Körperbau unterscheiden. Oft kommt es vor, dass in einem Gewässer verschiedene Unterarten vorkommen, ohne dass durch Besatzmaßnahmen nachgeholfen wurde.

Forellen lieben kaltes und klares, sauerstoffreiches Wasser sowohl in Seen und dem Meer, als auch in schneller Strömung. Bei Strömung stehen sie meist an einem geschützten Ort, jedoch selten mehrere Tage an der gleichen Stelle. In Seen und im Meer sind Forellen mehr oder weniger die ganze Zeit unterwegs.

Forellen kennt man fossil aus der Kreideperiode. Sie ernähren sich als Raubfische und sind sehr schnelle und ausdauernde Schwimmer. Forellen sind hervorragende Speisefische, weswegen sie auch des öfteren in Aquakultur, d.h. in Forellenteichen, etc. gehalten und gezüchtet werden.


Forelle

Salmo_trutta.jpg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Eric Engbretson for U.S. Fish and Wildlife Service.



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