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Auf den Spuren des roten Thunfischs

Posted in Umwelt- und Tierschutz von Johannes am 20. Aug. 2008

Da der Bestand des roten Tunfischs in den vergangenen Jahren um fast 90 % eingebrochen ist, startet das WWF ein dreijähriges Projekt. Es stattet ausgewachsene Tunfische mit Pop-Up-Sendern aus, welche die Bewegungen der Fische genau aufzeichnen. Denn bisher ist über den Roten Tunfisch oder auch Blauflossen-Tunfisch nur sehr wenig bekannt. Die Forscher erhoffen sich, mehr über Lebensgewohnheiten, Wanderrouten, etc. zu erfahren. Der Sender löst sich nach einer gewissen Zeit, kommt an die Oberfläche und wird über Satellit geortet und von den Forschern wieder aufgelesen.

Der Blauflossen-Tunfisch ist vom Aussterben bedroht. Momentan werden im Mittelmeer jährlich ca. 60.000 Tonnen gefangen, erlaubt sind nur 30.000 Tonnen. Wisschenschaftler empfehlen sogar, nur 15.000 Tonnen pro Jahr zu entnehmen, damit der Fortbestand des roten Tunfischs gesichert werden kann.



3 Kommentare zu 'Auf den Spuren des roten Thunfischs'

Kommentare als RSS oder TrackBack von 'Auf den Spuren des roten Thunfischs'.


  1. am 20. Aug. 2008

    […] gibt es einen sehr interessanten Artikel über einen WWF-Versuch, bei dem rote Tunfische mit Sendern ausgestattet werden um mehr über ihre Wanderrouten etc. zu […]

  2. Wolfgang sagt,

    am 19. Apr. 2009

    Immer wenn ich das Wort „Aussterben“ höre stellen sich meine Haare. Wie so ist in der heutigen Zeit möglich ein Aussterben festzustellen ohne direkt etwas zu unternehmen. Schließlich bedeutet das AUS und vorbei, nicht mehr rückgängig zu machen. An anderen Stellen wird Sinnloserweise direkt eingegriffen.

  3. Ludger J. sagt,

    am 24. Aug. 2010

    @Wolfgang: Ich denke, mit dieser Meinung sind Sie nicht allein. Allerdings ist es lobenswert, dass hier etwas unternommen wird. Überhaupt dürfte es heute doch fast ausgeschlossen sein, dass eine Art einmal als komplett ausgestorben bezeichnet werden kann. Zumindest gibt es doch sicherlich von einem Großteil der Tierwelt Exemplare in Zoos, oder eben sogar DNA-Codes.

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